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Josef Rheinberger-Archiv, Vaduz Um das musikalische Werk Rheinbergers zu pflegen, wurde 1944 aufgrund einer Initiative von Severin Brender und Walter Kaufmann das Josef Rheinberger-Archiv in Vaduz gegründet. Es erhielt von der Familie Rheinberger bedeutende Leihgaben (Briefe an die Familie, Fotos, Erinnerungsstücke usw.) zur Aufbewahrung. Der Staat unterstützte den Aufbau einer Rheinberger-Dokumentation mit erheblichen finanziellen Mitteln (Ankauf von gedruckten Notenwerke, Schallplatten, Musikkassetten, CDs und Publikationen). Vereinzelt konnten auch Handschriften erworben werden. Der grösste Teil des eigentlichen musikalischen Nachlasses befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek in München. In einer ersten Phase bis in die 1960er Jahre bestand der Schwerpunkt der Tätigkeiten des Archivs im Sammeln von Notenwerken und Literatur. Nachdem Harald Wanger 1960 die Leitung des Archivs übernommen hatte, verlagerte sich der Schwerpunkt mehr und mehr auf die Förderung von wissenschaftlichen Publikationen und die Unterstützung von Aufführungen der Werke Rheinbergers Bis 1998 war das Rheinberger-Archiv eine selbstständige Institution, die jedoch keinen klaren rechtlichen Status hatte. Nach der Pensionierung von Harald Wanger wurde der gesamte Aufgabenbereich neu organisiert: Die Betreuung der Archivalien wurde dem Liechtensteinischen Landesarchiv übertragen. Für die wissenschaftliche Bearbeitung der Gesamtausgabe wurde eine eigene Rheinberger-Editionsstelle beim Carus-Verlag geschaffen. Der Bestand des
Rheinberger-Archivs im Liechtensteinischen Landesarchiv gliedert sich in
die Gruppen Notenwerke, Tonträger, Literatur, Bilddokumente, Mikrofilme,
Briefe und Dokumente sowie Verwaltung. Die Notenwerke wiederum sind
unterteilt nach Werkgruppen. Ihre
Gliederung entspricht dem Editionsplan
der Gesamtausgabe durch den Carus Verlag. |
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Für Anfragen zu Leben und Werk von Josef Gabriel Rheinberger steht Ihnen das Archiv gerne zur Verfügung. Ihre Fragen richten Sie bitte an: info@la.llv.li
Adresse:
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730 CDs im Rheinberger-Archiv | ||